Websites leben von Links. Verlinkte Inhalte führen den Benutzer weiter zu anderen Seiten, an denen er neue Informationen zum Thema findet, und Links auf fremden Seiten führen die Besucher auf unsere Website.

Doch auch Links haben eine begrenzte Lebensdauer, und manchmal sterben sie schneller als wir denken. Links verlaufen dann ins Web-Nirvana, und der Besucher erhält eine 404-Fehlerseite. Im besten Fall klickt er auf den Zurück-Button des Browsers und kehrt so zum Ausgangspunkt zurück (das macht er aber nicht allzu oft). Im schlimmsten verlässt er unsere Seite auf Nimmer-Wiedersehen. In jedem Fall ist er verärgert, weil er die versprochenen Inhalte nicht finden kann.

Um Links einer Website auf Gültigkeit zu überprüfen, kann man sich verschiedener Tools bedienen, sogenannter Linkchecker. Diese checken oft nicht nur die Links einer Seite, sondern “hangeln” sich durch die Navigation und prüfen auch die Links von Unterseiten.

Am benutzerfreundlichsten – wenn auch in Englisch – finde ich den Linkchecker des W3C (das Konsortium, das Webstandards entwickelt und empfiehlt). Er lässt sich direkt online ausführen (Sie geben nur Ihre Webadresse an, z. B. http://www.web-haeppchen.de) und Sie erhalten eine Auflistung aller Links mit verschiedenen Hinweisen. Außerdem können Sie auch Unterseiten scannen lassen – dazu stellen Sie unter “Check linked documents recursively, recursion depth:” die gewünschte Hierarchietiefe ein (1 bedeutet, alle auf der ersten Seite verlinkten Unterseiten werden ebenfalls geprüft, 2 heißt, deren Unterseiten werden wiederum geprüft usw.).

Aber Achtung, nicht jeder tot gemeldete Link ist es wirklich. Manchmal ist die Antwortzeit des Servers nur etwas zu lange, oder der Server gerade nicht erreichbar. Prüfen Sie tote Links sicherheitshalber manuell nach.

Wie sind Ihre Erfahrungen?

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