RickyHallo, ich bin Ricky. Die WEB-Architektin lässt mich jeden Monat im WEB-Letter einen Internet-Begriff erklären. Dieser hier erschien im WEB-Letter Nr. 1 (Januar 2010).

Was ist eigentlich ein Blog? Ganz einfach: Das Wort kommt von Weblog (Web-Log), genauer Web-Logbuch (ein Logbuch kennst du doch – von Fluch der Karibik, oder). Tatsächlich ist es anfangs mehr für private Tagebücher genutzt worden (das war Mitte der 90er, also schon ganz schön lange her). Dann haben es irgendwann die Unternehmer für sich entdeckt. Nein, die schreiben jetzt hier nicht Tagebuch, um ihre strapazierte Psyche zu kurieren, sondern informieren Kunden, und solche, die es gerne werden möchten, über ihr Unternehmen.

Die Artikel im Blog drehen sich dann also um Neuigkeiten im Unternehmen, neue Mitarbeiter, neue Produkte, man kann hier auch auf Reklamationen eingehen, so man welche hat, man kann Fallbeispiele vorstellen, Tipps geben und und und. Je nach der Ausrichtung des Blogs und was man damit erreichen will.

Dabei kann man prima zeigen, was man so drauf hat. Und ganz nebenbei wird auch noch diese große Suchmaschine aufmerksam (wie heißt sie noch gleich …). Sie findet immer wieder neue Texte, in denen bestimmte Schlagworte auftauchen. Und das findet die so toll, dass sie das hoch anrechnet und damit auch noch stetig die Zahl der Besucher des Blogs steigen. Naja, jedenfalls wenn es ordentlich gemacht wird: regelmäßig, gut recherchiert und so.

Ein Blog einrichten geht ganz leicht. Man kann es z. B. bei einem großen Anbieter machen, wordpress.com, myblog.de oder bei posterous.com (da kann man seine Blogbeiträge ganz bequem per E-Mail einreichen). Oder man installiert sich WordPress oder Serendipity gleich selber*, dann kann man es unter einer Wunschdomain www.das-hier-ist-mein-blog.de oder in einem Unterverzeichnis seiner bereits bestehenden Website (z. B. www.xyz.de/blog) betreiben.

Und? Bloggst du auch schon?

*) Natürlich kann man sich auch ein Blog installieren lassen, z. B. gleich hier von der WEB-Architektin.

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