Vor zwei Tagen habe ich das CAPTCHA Free Plugin für WordPress installiert, um meine Besucher vor der Eingabe ungeliebter Captcha-Phrasen zu verschonen. Leider hat das nicht geklappt, das Plugin hat einen Bug, den ich auf die Schnelle nicht finden konnte. Ich habe die Zeit lieber genutzt, um mich nochmals durch den Wust der CAPTCHA Plugins für WordPress zu wühlen. Und hoffe, dass ich diesmal eine praktikable Lösung gefunden habe.

WordPress bietet eine Menge CAPTCHAS für jeden Geschmack. Tiere-Raten, Puzzle-Zusammenfügen oder ganz einfache Wörter abtippen. Das beste Captcha ist aber eines, das nur im Notfall zum Einsatz kommt.

Nach langem Suchen habe ich Conditional CAPTCHA gefunden, das nur dann ein Captcha anzeigt, wenn der Verdacht auf einen Spam-Robot besteht. Normalerweise werden Besucher also vorm Buchstaben-Abtippen verschont, und nur im Notfall müssen zwei bis drei Zeichen eingegeben werden. Das ist ein guter Kompromiss, finde ich. Da ich ohnehin alle Beiträge in meinem Blog manuell freigebe, kann ich mir den Test durchaus leisten.

Conditional CAPTCHA funktioniert nur mit einem Antispam-Plugin, entweder Akismet, das für den Business-Gebrauch jedoch kostenpflichtig ist (ab 5 $ pro Monat), oder TypePad AntiSpam, wo man sich zwar registrieren muss, die Nutzung aber (von Spenden abgesehen) kostenfrei ist. Diese Plugins prüfen jeden Seitenaufruf und markieren ihn im Zweifel als Spamverdacht. Dann kommt das Plugin zum Einsatz.

In den Einstellungen lässt sich Conditional CAPTCHA noch sehr schön anpassen. Hier kann festgelegt werden, was passieren soll, wenn das Captcha falsch beantwortet wurde, und was, wenn es korrekt beantwortet wurde. Außerdem lässt es sich optisch (Farben, Schriften etc.) anpassen.

Wie schützen Sie Ihr Blog vor Spam?

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